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 Sonderforschungsbereich 31:

Das aktive Gehör

Sonderforschungsbereich 31: Das aktive GehörWie das Hörsystem unter komplexen Reizsituationen arbeitet, steht im Zentrum des seit 2005 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bewilligten Transregio Sonderforschungsbereiches (SFB) 31 "Das aktive Gehör". Mediziner, Psychologen, Biologen und Physiker der Universitäten Magdeburg und Oldenburg sowie des Leibniz-Instituts Magdeburg arbeiten in diesem SFB sowohl an den neurologischen Grundlagen der Verarbeitung akustischer Signale im Hörsystem als auch an deren Simulation mithilfe von Computermodellen. Der Transregio SFB wurde in den ersten vier Jahren mit nahezu 5 Millionen Euro gefördert. Mittlerweile wurden zwei Verlängerungen bewilligt, so dass sich der Transregio SFB nunmehr in der dritten Förderphase bis 2017 befindet und mit 9 Millionen Euro gefördert wird.

Ziel des interdisziplinär arbeitenden Forscherteams ist es, die Mechanismen zu erklären, die für die außergewöhnlichen Leistungen des Hörsystems zuständig sind, zum Beispiel für das Erkennen einzelner Sprecher und ihrer Aussagen in einem Stimmengewirr. Das Hörsystem des Menschen nimmt nämlich nicht eine passive Verstärkerfunktion wahr, sondern wählt aktiv aus einer Vielzahl von konkurrierenden Hörobjekten diejenigen aus, die gerade interessieren. Dies lässt sich am besten mit der Cocktailparty-Situation illustrieren, in der aus einer Vielzahl von Gesprächen dasjenige in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt werden kann, das für uns relevant ist. Neben Untersuchungen an Menschen werden auch Versuche an Tieren (z.B. Rennmäuse, Stare, Meisen) durchgeführt. Ziel der wissenschaftlichen Arbeiten der Magdeburger und Oldenburger Forscher ist von den neuronalen Grundlagen über die Entwicklung von Modellen hin zu technischen und klinischen Anwendungen zu gelangen. Diese sind z.B. in der Verbesserung der Sprachverarbeitung durch Hörgeräte zu erwarten. Wenn es gelänge, Hörgeschädigten das Hörvermögen eines jungen Menschen zurückzugeben, wäre das ein grandioser Erfolg. Die Untersuchungen sollen weiterhin auch Aufschluss geben, welche Prozesse sich im Hörsystem des älteren Menschen verändern.

Weitere Informationen unter www.sfb-trr31.uni-oldenburg.de

Warum sich unser Gehirn manchmal für die zweite Wahl entscheidet

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DZNE Colloquium: "Complementary roles of multiple medial entorhinal cortex inputs into hippocampus on episodic memory formation", Prof. Takashi Kitamura (UT Southwestern Medical Center, Department Psychiatry, Neuroscience)

26. Juni 2017, 15:30 Uhr, DZNE, Raum 121 

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LIN Colloquium: "Meeting synaptic needs - intracellular transport in neuronal development and degeneration", Prof. Dr. John Chua (Max Planck Institute for Biophysical Chemistry Göttingen and National Univ. of Singapore)

27. Juni 2017, 15:00 Uhr, LIN, Ebbinghaus Lecture Hall 

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„Start me up“ Matching-Veranstaltung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

27. Juni 2017, 18:30 Uhr, UniNow GmbH, Dorotheenstraße 10, 39104 Magdeburg

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Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

LIN Leibnizinstitut für Neurobiologie Magdeburg