Unsere Studie zeigt, dass Menschen mit Depression oder Schizophrenie weniger flexibel aus Erfahrungen lernen und eigentlich unwichtige aber unerwartete Handlungsergebnisse überbewerten.

Dr. Hans Kirschner & Prof. Markus Ullsperger, CBBS Paper of the Year 2023, PMID: 38058203

Unsere Studie zeigt, dass bei Alzheimer ein fehlgeleiteter Signalweg ein wichtiges Gedächtnis-Protein ausschaltet – und dass der Wirkstoff Nitarsone diesen Prozess im Mausmodell stoppen und Gedächtnisprobleme verhindern kann.

Dr. Anna Karpova, CBBS Paper of the Year 2022, PMID: 36594364

Unsere Studie zeigt erstmals detailliert, wie spezielle Schaltkreise tief im Gehirn Erinnerungen zusammensetzen – und liefert damit wichtige Ansatzpunkte, um Alzheimer früher zu erkennen.

Dr. David Berron, CBBS Paper of the Year 2022, PMID: 36222669

Unsere Studie zeigt, dass HIPP-Zellen die Bedeutung von Erlebnissen steuern, indem sie über Neuropeptid Y regulieren, wie viele Neurone an der Speicherung beteiligt sind, und so beeinflussen, welche Erinnerungen besonders stark im Gedächtnis bleiben.

Prof. Oliver Stork, CBBS Paper of the Year 2017, PMID: 28775269

Unsere Studie zeigt, dass im Alter somatosensorische Karten größere, überlappende Felder zeigen, die Fingerindividuation verringern, aber Alltagshandlungen erleichtern, was ein feature-basiertes Reorganisationsmodell besser erklärt als De-Differenzierung.

Prof. Esther Kuehn & Prof. Thomas Wolbers, CBBS Paper of the Year 2021, PMID: 34003108

Unsere Studie zeigt, dass neuronale Schäden nach einem Schlaganfall früh und hochauflösend mit einer Thallium-Methode sichtbar gemacht werden können, wodurch sich die Überlebensfähigkeit von Hirngewebe besser beurteilen lässt.

Dr. Jürgen Goldschmidt, CBBS Paper of the Year 2013, PMID: 24129748


Forschung im CBBS

 

Das CBBS widmet sich der interdisziplinären Hirnforschung und untersucht Prozesse von der molekularen Ebene bis zu neuronalen Netzwerken, die Verhalten steuern. Der aktuell wichtigste lokale Verbund ist der von der DFG geförderte SFB 1436 zu neuralen Resourcen der Kognition. Außerdem sind CBBS-Mitglieder an  weiteren SFBs und Forschungsgruppen beteiligt und koordinieren die Forschungsgruppe „Syntophagy“ zur Rolle der Autophagie an Synapsen. Auch im DZPG-Standort Halle-Jena-Magdeburg und im Forschungscampus STIMULATE zur Entwicklung bildgestützter Therapien sowie in der Ultrahochfeld-MRT-Infrastruktur und den NFDI-Konsortien engagieren sich CBBS-Mitglieder maßgeblich, um die infrastrukturellen Bedingungen für die Forschung zu verbessern.

Durch diese vielfältigen Forschungsanstrengungen trägt das CBBS wesentlich zum internationalen Fortschritt in verschiedenen Zweigen der Neurowissenschaften bei, indem es die Vernetzung zwischen grundlegender und angewandter Forschung fördert.

Aktuelle Forschungverbünde und Konsortien

 

 

 

Forschungspartner im CBBS

 

Publikationen des CBBS

 

Die CBBS-Mitglieder haben seit 2007 mehr als 4.900 begutachtete Publikationen in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht, die unter anderem im Publikationsindex PubMed gelistet sind. Für eine bessere Außenwahrnehmung des CBBS in der wissenschaftlichen Community streben die Mitglieder seit 2012 an, des „Center for Behavioral Brain Sciences Magdeburg“ als Zweit-Affiliation auf Publikationen anzugeben.

Klicken Sie auf die Jahreszahlen, um zu den Veröffentlichungen zu gelangen.

 

Zurück