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Juniorprofessur
Psychologische Methodenlehre

 

Projektleiter:

Dr. Michael Hanke

 

 

Forschergruppe HankeDie Forschung in dieser Arbeitsgruppe ist auf die Schnittstelle von Informatik, Neurowissenschaften und Psychologie fokussiert. In einer Reihe von internationalen Kooperationen entwickeln wir Werkzeuge und Strategien um inter-disziplinäre Expertise in psychologischer und neurowissenschaftlicher Forschung zur Anwendung zu bringen.  Mit dieser Zielstellung entwickeln wir gleichermaßen wissenschaftliche Software und betreiben Grundlagenforschung.

Gegenstand der Grundlagenforschung in der Arbeitsgruppe ist die Untersuchung von verteilten multivariaten Hirnaktivierungsmustern, und insbesondere deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Personen.
In internationalen Kooperationen streben wir an, einen Referenzraum für dynamische Hirnaktivitätsmuster zu konstruieren, der Wissenschaftler in die Lage versetzen wird, Aktivierungsmuster von komplexen kognitiven Prozessen zu untersuchen und zwischen Gesunden und Patienten zu vergleichen.  Dabei geht der Detail-Grad weit über die Lokalisation assozierter Hirnareale hinaus.

Unsere Software-Projekte reichen von spezialisierten Lösungen für bestimmte Anwendungen bis hin zu vielseitigen Forschungsplattformen. Ein Beispiel ist PyMVPA, eine Softwareumgebung für die Auswertung von neurowissenschaftlichen Daten mit den Methoden der multivariaten Musteranalyse (z.B. Klassifikation). PyMVPA ist eine Plattform-unabhängige, Open-Source Softwarelösung, die es erlaubt, die verfügbaren Algorithmen aus der Forschung zum maschinellen Lernen in höchst flexibler Weise auf Daten verschiedener neurowissenschaftlicher Datenmodalitäten anzuwenden.  Seit der ersten Publikation im Jahr 2009 wurde PyMVPA von zahlreichen Arbeitsgruppen aus der ganzen Welt für eine Reihe hochrangig publizierter Arbeiten verwendet. Weitere Informationen zu PyMVPA finden sich unter  http://www.pymvpa.org.

Ein weiteres Beispiel für Wissenschaftssoftware ist NeuroDebian, eine komplette Software-Plattform für neurowissenschaftliche Forschung (besonders für den Einsatz von Magnetresonanz-basierten bildgebenden Verfahren). NeuroDebian erreicht seine einzigartige Kombination aus Vielseitigkeit und Stabilität in dem alle relevanten Software-Werkzeuge in das Debian Betriebssystem integriert werden. NeuroDebian kann auf allen verbreiteten Betriebssystem wie MS Windows und Mac OS X, sowie Linux-basierten Rechnern verwendet werden. NeuroDebian ist täglich in hunderten Forschungslaboren weltweit auf tausenden Rechnern im Einsatz.

Weitere Informationen zu NeuroDebian finden sich unter
 http://neuro.debian.net.

Warum sich unser Gehirn manchmal für die zweite Wahl entscheidet

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DZNE Colloquium: "Complementary roles of multiple medial entorhinal cortex inputs into hippocampus on episodic memory formation", Prof. Takashi Kitamura (UT Southwestern Medical Center, Department Psychiatry, Neuroscience)

26. Juni 2017, 15:30 Uhr, DZNE, Raum 121 

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LIN Colloquium: "Meeting synaptic needs - intracellular transport in neuronal development and degeneration", Prof. Dr. John Chua (Max Planck Institute for Biophysical Chemistry Göttingen and National Univ. of Singapore)

27. Juni 2017, 15:00 Uhr, LIN, Ebbinghaus Lecture Hall 

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„Start me up“ Matching-Veranstaltung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

27. Juni 2017, 18:30 Uhr, UniNow GmbH, Dorotheenstraße 10, 39104 Magdeburg

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Mitglieder

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

LIN Leibnizinstitut für Neurobiologie Magdeburg