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Forschungsverbünde

Sonderforschungsbereich 1436:

Neuronale Ressourcen der Kognition

Sonderforschungsbereich 1436: Neuronale Ressourcen der KognitionDie Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stimmte Ende 2020 der Einrichtung und Förderung des Sonderforschungsbereiches SFB 1436 „Neuronale Ressourcen der Kognition“ an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, im Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen am Standort Magdeburg und im Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg zu. Ab 1. Januar 2021 werden mehr als 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und darüber hinaus in insgesamt 22 Einzelprojekten untersuchen, welches Potenzial das menschliche Gehirn hat und welche neurobiologischen Prozesse es daran hindern, es auszuschöpfen. Die DFG-Förderung für den Neurostandort Magdeburg beträgt hiermit rund 14 Millionen Euro.

Magdeburg als internationales neurowissenschaftliches Forschungszentrum hat mit der Einrichtung des SFB 1436 weitere Anerkennung erfahren und die Gründung des fakultätsübergreifenden Center for Behavioral Brain Science (CBBS) erste Früchte getragen. Das CBBS fördert den SFB 1436 gezielt, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Erhöhung der Chancen bei der Wiederbeantragung zu stärken. Die bisherige Förderungshöhe aus CBBS-Ressourcen beträgt etwa 1,9 Millionen Euro.

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Sonderforschungsbereich 779: Neurobiologie motivierten VerhaltensSonderforschungsbereich 779:

Neurobiologie motivierten Verhaltens

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stimmte Ende November 2008 der Einrichtung und Förderung des Sonderforschungsbereichs (SFB) 779 Neurobiologie motivierten Verhaltens an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg zu. Im September 2011 sowie im Dezember 2015 konnte sich der SFB 779 im Rahmen der Wiederbeantragung erfolgreich behaupten, die DFG bewilligte die Fortführung des SFBs für je weitere vier Jahre. Die DFG-Förderung für den Neurostandort Magdeburg beträgt seit 2008 jährlich etwa 2,5 Millionen Euro.


Sonderforschungsbereich 854 Molekulare Organisation der zellulären Kommunikation im ImmunsystemSonderforschungsbereich 854:

Molekulare Organisation der zellulären
Kommunikation im Immunsystem

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung und Förderung des Sonderforschungsbereiches (SFB) 854 Molekulare Organisation der zellulären Kommunikation im Immunsystem an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bewilligt. Im Förderzeitraum (2010-2014) werden dem SFB insgesamt 9,3 Millionen Euro für interdisziplinäre Forschungsprojekte von der DFG zur Verfügung gestellt. Nach einer positiven Begutachtung Ende 2013 wurde dem Forschungsvorhaben erneut Exzellenz bescheinigt und eine erneute Fördersumme von 10 Millionen Euro bis 2017 bewilligt. 


Forschungscampus STIMULATEForschungscampus STIMULATE

Am 30. Januar 2013 wurde im Beisein der Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der damaligen Wissenschaftsministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Birgitta Wolff, Vertretern der Landeshauptstadt sowie der Siemens AG Healthcare an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) der Forschungscampus STIMULATE (Solution Centre for Image Guided Local Therapies) für innovative Medizintechnik feierlich eröffnet.


Combinatorial NeuroImaging Core FacilityCombinatorial NeuroImaging Core Facility

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte 2012 die Einrichtung und Förderung des ‚Combinatorial NeuroImaging‘ (CNI) Core Facility am Leibniz Institut für Neurobiologie Magdeburg. Die unter Federführung von Dr. André Brechmann, Prof. Henning Scheich und Dr. Werner Zuschratter beantragte CNI Core Facility stellt eine Plattform von State of the Art Techniken für makro-, meso- und mikroskopische Bildgebung zur Verfügung. Der wissenschaftliche Fokus liegt dabei in der integrativen Kombination dieser Techniken von der molekularen bis zur systemischen Ebene, um zu einem umfassenden Verständnis von Lern- und Gedächtnisprozessen beizutragen.


DemenzforschungDemenzforschung

Mit steigendem Lebensalter nimmt die Wahrscheinlichkeit von neurodegenerativen Erkrankungen immens zu. In Deutschland leiden derzeit rund eine Million Menschen über 65 an den Folgen einer Demenz – Tendenz steigend.

Angesichts des demographischen Wandels ist die Demenzforschung eines der wichtigsten medizinischen Forschungsgebiete der Zukunft. 2008 wurde deshalb das Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND) an der Medizinischen Fakultät Magdeburg gegründet. Hier werden unter anderem die Mechanismen höherer kognitiver Hirnfunktionen, wie z.B. Gedächtnis, Motivation, zielgerichtetes Handeln, Entscheidungsfindung und Verhaltenskontrolle, untersucht.

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